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Einige tausend Österreicher ziehen pro Jahr nach Deutschland. Wie ist das Leben dort? Was ist anders, was ist besser? Und worauf sollte man achten? Antworten auf solche und weitere Fragen gibt dieses Buch aus erster Hand von Österreichern, die in Deutschland und " bei den Piefke " leben.
Der Autor hat mehr als 100 Österreicher befragt. Handwerker, Mediziner, Führungskräfte, Mütter, Kellner, Unternehmer und Freiberufler. Sie erzählen vom Leben und vom Alltag in Deutschland, vom Ankommen und Auskommen mit den Deutschen, von der Sprache und vom Umgang miteinander, geben Tipps und nennen Fettnäpfchen. Interessante, lustige, aber auch erhellende Geschichten aus einem Land, das direkt nebenan liegt. In vielem sind wir uns sehr ähnlich, in anderen Dingen trennen uns Welten. Egal ob Bratensosse auf dem Schnitzel, Behördenwahn oder Sprachkultur und Wortschatz - so manches ist gewöhnungsbedürftig. Wenn man aber weiß wie es gemeint ist, und welche Erfahrungen andere damit machen, kann man sich damit arrangieren und die Preussen scheinen plötzlich gar nicht mehr so zackig und direkt.
Dazu: Aufenthalt, Arbeit, Wohnen, Schule, Studium, Jobsuche, Auto oder Firmengründung Im Buch finden sich viele hilfreiche Infos für den Weg nach Deutschland.
Aus dem Inhalt: Ich kannte Deutsche nur als solvente Kunden in den touristischen Regionen Österreichs. Und so hat sich mein Klischee, dass jeder Deutsche reich ist, teuere Autos fährt und sich alles leisten kann, erst abgebaut, als ich hier feststellte, dass die teuren Autos alle nur der Bank gehören.
Falls es für etwas Anweisungen gibt, werden diese genau eingehalten und befolgt, Diskussion sinnlos, denn Vorschrift ist Vorschrift.
Tempo 200 auf der Autobahn ist reine Gewöhnungssache. Aber Achtung beim Überholen. Es könnte sein, dass was sehr schnelles von hinten kommt. Und erwartet keine guten Schnitzel. Das kriegen die hier einfach nicht hin!
Ich wurde immer uneingeschränkt akzeptiert. Wenn das Gespräch auf das Thema Ausländer kam, hieß es oft Sie kommen doch aus Österreich, das ist etwas anderes
Dass wir die gleiche Sprache sprechen, ist ein Irrglaube. An viele Begriffe des täglichen Lebens muss man sich nicht nur gewöhnen, schlimmer noch: man muss sie erstmal herausfinden.
Haben Sie einen akademischen Titel? Ja, einen doppelten Magister! Das ist kein Titel. Doktor oder Professor - das wäre ein Titel.
Ich bin von Österreichischen Männern ein galantes Benehmen gewohnt. Das ist hier ein wenig anders; ein paar Türen sind mir da schon ins Gesicht geknallt. Aber es hat auch Vorteile. Die Männer hier sehen das Weibchen nicht zwingend am Herd, wie der traditionelle Österreicher.
Manchmal werde ich wie ein Zirkuspferd vorgeführt, damit ich lustige österreichische Sachen sage.
Falsch betonter Kaffee tut mir in den Ohren weh und ich bekomme noch immer Magenkrämpfe wenn ich eine Weißweinschorle bestellen muss.
Löst Euch von den Stereotypen im Kopf, sonst seht Ihr Euch selbst nur im Weg. Denn so schlimm sind die Piefke ja doch nicht!
Interessant ist, dass keiner in Deutschland Jänner versteht hat. Immer wenn ich von meinem Arbeitsbeginn im Jänner erzählte, waren die Teutonen verwirrt.
Hier ist man schneller per Du, es gibt weniger Höflichkeitsfloskeln. Und was mir auch aufgefallen ist, ist die Ehrlichkeit der Menschen. Es wird einem schon mal ins Gesicht gesagt, wenn man nicht gut aussieht.
Ich denke, wir Österreicher haben bei den Deutschen eine Art Bonus. Wofür, dass weiß ich immer noch nicht genau.
Freut Euch drauf! Das Leben wird sich fast kaum ändern!
